Du formulierst dein Ziel für das geplante Bildungsmaterial.

Für viele ist bei digitalen Bildungsmaterialien, die dann auch noch OER sein sollen, erst einmal vieles neu. Am besten tust du dich mit anderen zusammen und ihr lasst euch von euren Lehrenden, Coaches oder anderen Gruppenleitungen beraten. Auch für sie wird manches neu und dieser Kurs vielleicht eine Hilfe sein.

Das Ziel formulieren und die Arbeitsformen klären

Deine (eure gemeinsame) Zielformulierung für das geplante Bildungsmaterial sollte sich am besten an dem orientieren, was ihr gerade in der Lehre vorhabt oder an dem Problem, mit dem du dich auseinandersetzt und zu dessen Lösung du einen Beitrag leisten möchtest.

Das sollte in einem schriftlichen Konzeptentwurf gemacht werden.

Dabei geht es einerseits darum, was genau mit deinem OER gelernt werden soll. Überlege also, was die Lernenden können sollen, wenn sie damit gearbeitet haben. Um diese Überlegungen zu dokumentieren, formulierst du am besten Lernergebnisse. Eine Checkliste, wie man Lernergebnisse gut formuliert, findest Du auf den Seiten von wv-web. Hilfreich ist auch die verlinkte Formulierungshilfe für Lernziele.

Ein gutes Konzept für Lernmaterialien muss aber auch deren Kontext berücksichtigen. Als Vorlage hierzu empfielt sich der OER-Canvas von Sandra Schön, da er viele organisatorische Dinge rund um OER mit berücksichtigt, an die man gerade zu Beginn selbst oft nicht denkt.

Sprich mit anderen über deine Planungen und bedenkt, dass im ersten Schritt nicht gleich ein großes Bildungsprojekt entstehen muss. Ein erster Schritt kann z. B. auch ein interaktives Quiz mit gute formulierten Fragen sein.

Weiter: Erfinde das Rad nicht neu!  

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